Hilfe, das BSI hat meine eMail-Adresse in den geklauten Daten gefunden, was soll ich tun?

Es kann nur als gute Idee angesehen werden, wenn Sie zuerst alle Passworte ändern, die im Zusammenhang mit Ihrer eMail-Adresse verwendet werden und Ihre Rechner mit einem modernen Virenscanner (also nicht Avira!) untersuchen. Da die Herkunft der Daten nicht geklärt ist, kann es durchaus möglich sein, dass Ihre eMail-Adresse bei einem gehackten Shop, einem Forum oder einer Website in den sozialen Netzwerken abgegriffen wurde und nicht von Ihnen stammt. Um sicher zu gehen, sollten Sie trotzdem Ihre Rechner überprüfen.

Verwenden Sie möglichst an jeder Stelle unterschiedliche Passworte (Tipp: Nutze Sie ein „Grundpasswort“, gefolgt von einem für Sie einfach zu merkenden Teil der Domain) und nicht überall das selbe Passwort, denn dadurch ist immer nur ein einzelner Account betroffen.   

Ich vermute, meine eMail-Adresse wurde im Shop XYZ geklaut, denn nur dort habe ich sie verwendet! Kann ich den Betreiber belangen?

Da man sein Passwort grundsätzlich immer wieder ändern sollte (wir machen dies hier bei uns spätestens alle 45 Tage), kann man nicht davon ausgehen, dass Ihnen nur durch den Aufwand ein Schaden entstanden ist. Weisen Sie den Betreiber des Shops Nett und Höflich auf Ihren Verdacht hin und bitten Sie ihn um Überprüfung. Ein seriöser Shopbetreiber wird hierüber seinen Provider informieren und seinerseits um Überprüfung bitten. 

Kann man herausfinden, wo meine eMail-Adresse abgefischt wurde? 

Nein, dies ist kaum möglich. Bei diesen Datenmengen ist damit zu rechnen, das die Daten aus verschiedensten Quellen zusammengetragen wurden.

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